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Veraltete Netzwerke – ein unterschätztes Risiko

June 24, 2020

Was haben wir in den vergangenen Monaten nicht alles an Herausforderungen in der IT gesehen. Angefangen von der Ausstattung der Mitarbeiter, um im Homeoffice arbeiten zu können, über Bandbreiten-Diskussionen bis hin zu Security-Fragen. All diese Themen sind von einem Grundsatz ausgegangen: Das Netz funktioniert. „Netz“ heißt an dieser Stelle sowohl die Firmen-IT als auch der externe Zugriff auf diese über das Internet. So weit, so gut!

Einen interessanten Aspekt, der mir ein wenig Sorgen bereitet, hat kürzlich NTT aufgedeckt. Viele Systeme der Netzwerk-Infrastruktur sind veraltet. So berichtet Netzpalaver, dass mittlerweile fast jedes zweite Gerät (48 Prozent) nicht dem Stand der Technik entspricht. 2017 lag dieser Wert lediglich bei 13 Prozent.

Wenn nun fast die Hälfte aller Kommunikationskomponenten im Netzwerk alles andere als modern und aktuell sind, erscheint es mir nur als glücklicher Zufall, dass es in den vergangenen Wochen doch bei den meisten Mitarbeitern mit dem Arbeiten im Homeoffice ganz gut geklappt hat. Alte und ungepatchte Systeme stellen durchaus eine Gefahr für die IT-Sicherheit aber auch – und das sollte man nicht vergessen – für die Produktivität der Mitarbeiter dar. Entsprechend ist es höchste Zeit, hier Abhilfe zu schaffen.

Doch wie sollen Unternehmen mit tausenden von Routern, Switches, Hubs und anderen Netzwerkgeräteknoten dieses Thema angehen? Wohl dem, der zumindest über seine Netzwerkdokumentation weiß, welche seiner Geräte dringend der Aufmerksamkeit bedürfen. Doch das reicht nicht, um das Problem zu lösen. Denn um eine Vielzahl von Geräten wirklich schnell auf den neuesten Stand zu bringen, kommen die Unternehmen um eines nicht herum: Die Automatisierung.

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Optimalerweise eine, die aus Netzwerkausfällen und -störungen der Vergangenheit lernt und mit entsprechend automatisierten Prozessen helfen kann, die Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Basis dafür sind sogenannte Runbooks, die als dynamische Know-how-Sammlungen die NetOps unterstützen. Sie beinhalten eine Vielzahl von Anleitungen zur Fehlerbehebung. Jede neue Netzwerkstörung erweitert die Runbooks und dient als Grundlage zur automatisierten „Selbstheilung“.

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Es ist offensichtlich, dass dies die Störungs- und Ausfallzeiten eines Netzwerks dauerhaft reduzieren kann. Außerdem entlastet die Automatisierung den Support – und beides zusammen damit auch die Betriebskosten.

Wie eine Netzwerkautomatisierung auch Ihnen helfen kann, Ihr Netzwerk auf den neuesten Stand zu bringen, und – das ist mindestens genauso wichtig – aktuell zu halten, erfahren Sie in einer individuellen Online-Demo.

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Autor: Oliver Burgstaller

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