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Online-Shopping braucht stabile Verbindungen

December 9, 2020

Der gegenwärtige Lockdown so kurz vor Weihnachten heißt für viele von uns: Wir meiden die Kaufhäuser und andere Konsumtempel und gehen stattdessen auf Schnäppchenjagd im Internet. Doch funktioniert der Onlineshop nicht richtig, laden Seiten zu langsam, verlassen wir diesen Shop und „eilen“ zum nächsten. Jamie Pitchford, Senior Business Development Leader, European Markets von Junior Networks hat dazu neulich eine ziemlich interessante Analyse für it4retailers geschrieben, in der er sich mit der Bedeutung des Netzwerks für den Einzelhandel befasst.

Zwar glaube ich nicht, dass das Netzwerk das einzige ist, das den Einzelhandel retten wird. Aber ich gebe ihm durchaus Recht, dass stabile Kommunikation im Back-End eine entscheidende Komponente ist, um Kunden im eigenen Onlineshop zufriedenstellend zu bedienen und damit die Umsätze im eigenen Unternehmen zu halten.

Was ist für ein stabiles Netzwerk notwendig?

Unzweifelhaft ist, dass es hochperformante, redundant ausgelegte Infrastrukturen braucht, um den Kunden ein spannendes, abwechslungsreiches Shopping-Erlebnis zu bieten. Was in dieser Überlegung, und da stimme ich in jeder Form mit Pitchford überein, häufig zu wenig beachtet wird, ist die Frage: Wie kommen die Daten von A nach B? Und damit meine ich keineswegs ausschließlich die physische Leitung, sondern auch die Stabilität des Datenverkehrs.

Die Frage, die sich der Einzelhändler selbst – wenn er seine Infrastruktur in Eigenregie betreibt – oder seinem Service-Provider stellen muss, lautet: Was wird getan, um nicht nur die physischen Layer des Netzwerks, sondern darüber hinaus auch die logischen Layer zu überwachen und bestmöglich gegen Störungen abzusichern?

Es geht einfach darum, sicherzustellen, dass die Verfügbarkeit der Anwendungen auf höchstem Niveau gewährleistet ist. Denn der Webshop trägt genauso zur Zufriedenheit bei wie die reine Datenübertragung. Es gilt also Mechanismen zu implementieren, die diese Verfügbarkeit sicherstellen.

Wie hilft Netzwerkautomatisierung im Online-Handel?

Natürlich können sich die NetOps bei einer Störung auf die manuelle Suche nach dem Fehler in der Datenübertragung begeben, den Fehler hoffentlich bald finden, analysieren und beheben. Wie lange dauert das und wie viele Kunden und damit Umsatz verlieren Sie in dieser Zeit?

Wäre es nicht deutlich besser, mit Hilfe moderner Tools der Netzwerkautomatisierung schon frühzeitig auch die auf logischer Ebene auftretenden Abnormalitäten in der Datenübertragung festzustellen? Wäre es nicht sinnvoll, dass diese Werkzeuge, beispielsweise NetBrain, den Fehler automatisch finden, analysieren und beheben? Und sollte das nicht möglich sein, dafür zu sorgen, dass der Datenstrom zwischen Onlineshop und Kunde dann genauso automatisch über andere Wege geleitet wird? Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass die automatische Umleitung extrem schnell eingeleitet wird. Manuell haben die NetOps da keine Chance, das geht nur automatisiert.

Durch diese automatisierte Überwachung, Störungsanalyse und weitestgehend genauso automatisierte Fehlerbehebung (oder Workaround, falls sich der Fehler nicht automatisch beheben lässt) können die Online-Händler sicherstellen, dass ihre Infrastruktur in diesen schwierigen Zeiten dafür sorgt, dass die Kunden jederzeit und performant via Internet einkaufen und damit einen Beitrag zur Zukunft des Händlers leisten können.

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie Sie Ihren Kunden ein störungsfreies Einkaufserlebnis bieten können? Wir helfen Ihnen gern dabei, Ihre Infrastruktur entsprechend abzusichern, sodass langhaltende Störungen Ihr Geschäft künftig nicht mehr beeinträchtigen. Erfahren Sie jetzt, wie das geht in einem individuellen Online-Termin mit unseren Netzwerkexperten. Hier geht es zu Ihrem individuellen Online-Termin >>

Autor: Marco Speckert

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