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Netzwerk-Management in Zeiten der Krise: Automation entlastet

November 4, 2020

Kennen Sie Mike Campfield? Er ist Vice President, General Manager International and Global Security Programs bei ExtraHop. Vor kurzem hat er einen bemerkenswerten Beitrag für Computerweekly geschrieben. Darin befasst er sich sehr ausführlich mit der unbestritten großartigen Leistung, die die NetOps im letzten dreiviertel Jahr letztendlich für uns alle abgeliefert haben. Ohne deren unermüdlichen Einsatz hätten vermutlich viele von uns nicht so uneingeschränkt von heute auf morgen von zu Hause aus arbeiten können.

Allerdings glaube ich, dass viele Unternehmen ihren Teams hierbei das Leben deutlich schwieriger machen als wirklich notwendig. Es ist natürlich unbestreitbar, dass viele Aufgaben der IT-Experten 2020 in dieser Menge vor der Covid-19-Pandemie nicht absehbar waren. Umso mehr würde ich mich als Entscheider heute fragen: Wie kann ich meine Teams in solchen Zeiten, die sowieso extrem hohe Belastungen erzeugen, entlasten? Welche Aufgaben kann ich Systemen und Lösungen übergeben, so dass die Menschen in ihrem Arbeitsalltag von Routinen und anderen automatisierbaren Tasks entbunden werden, sich dafür aber verstärkt zukunftsorientieren Aufgaben widmen können.

IT-Teams entlasten, aber wie?

Eine Möglichkeit im Bereich der NetOps ist sicherlich die Automatisierung des Netzwerks voranzutreiben. Zum einen schaffen die Unternehmen schon in der ersten Phase, der automatisierten Netzwerkdokumentation einen wichtigen Schritt, den Experten einen sich permanent selbst aktualisierenden Plan des Netzwerks samt der jeweiligen Zustände aller Verbindungen.

Aber man darf hier nicht stehen bleiben, denn die weitaus zeitintensiveren Aufgaben sind ja erst dann zu erledigen, wenn das Netzwerk nicht mehr einwandfrei funktioniert. Die Suche nach dem Fehler, dessen Analyse und Behebung müssen ebenfalls weitestgehend der manuellen Bearbeitung entzogen werden. Moderne Tools wie NetBrain sind in der Lage, durch kontinuierliche Analyse von Störungen und deren Lösungen sowie der automatischen Übersetzung in Skripte, ohne dass die NetOps diese hier selbst schreiben müssten, die IT-Teams ganz erheblich zu entlasten, indem sie nicht immer ständig aufs Neue die immer gleichen Fehler mit den gleichen Routinen händisch lösen müssen.

Automatisierung verbessert die Netzwerkproduktivität und seine Funktionen

Mit der Implementierung einer Lösung zur Netzwerkautomatisierung können die Unternehmen dann gleich mehrere Ziele erreichen. Zum einen ist die gesamte Belegschaft, deren Produktivität nicht zuletzt vom Funktionieren des Netzwerks abhängig ist, im Falle eines Netzwerkfehlers deutlich schneller wieder produktiv. Die Kosten eines Netzwerkausfalls sinken. Zum anderen entlasten die Unternehmen die IT-Teams, von denen Campfield schreibt, dass 78 Prozent zu wenig Schlaf bekommen. Er hat vollkommen recht, dass diese Müdigkeit zwangsläufig zu Fehlern führt. Die Automatisierung gibt den Mitarbeiter etwas mehr Ruhe zurück und sorgt für weniger Fehler.

Entlastete IT-Teams sind weitaus besser in der Lage, visionäre und strategische IT-Projekte voranzutreiben, die IT zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil weiterzuentwickeln und damit die Zukunft des Unternehmens zu gestalten und zu sichern.

Haben Sie sich bereits Gedanken gemacht, wie Netzwerkautomatisierung Ihre IT-Teams entlasten kann? Wir erläutern Ihnen gern den strategischen Ansatz und zeigen Ihnen auch konkret, wie NetBrain Ihnen hilft, die IT aus dem Bereich Kosten in den Bereich der Wettbewerbsvorteil zu überführen. Erfahren Sie jetzt mehr in einem individuellen Online-Termin >>

Autor: Marco Speckert

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