Zurück

Netzwerkautomatisierung bringt mehr Sicherheit

August 17, 2020

Vor kurzem hat die com! professionell ein interessantes und ausführliches Interview mit Urs Hölzle, Senior Vice President Technical Infrastructure bei Google, veröffentlicht. Insbesondere die letzte Seite 4 des Beitrags zeigt exemplarisch auf, wo die Herausforderungen, aber auch die Chancen von automatisierten Prozessen in der IT liegen. Wie wichtig dabei das automatisierte Lernen ist, kommt hier ebenfalls zur Sprache.

Die Aussagen von Herrn Hölzle haben dabei im Übrigen keineswegs nur Aussagekraft in puncto Cloud Sicherheit, sondern auch für Netzwerke, Netzwerk-Sicherheit und -Automatisierung. Entsprechend steht für uns die lernende Netzwerk-Automatisierung ganz oben auf der Agenda, auch und gerade, um die Sicherheit im Netzwerk nachhaltig zu verbessern.

Dazu eine Frage: Wie schnell können Sie, lieber Leser, im Falle eines Hackerangriffs diese Attacke erkennen, isolieren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen? Das Feststellen via Intrusion Detection System geht vermutlich sehr schnell, doch was kommt dann? Sie erkennen, wo der Einbruch ins Netzwerk erfolgte, identifizieren die betroffenen Geräte und die damit verbundenen Abhängigkeiten. Ohne entsprechend dynamische Netzwerkdokumentation ein aufwändiges Unterfangen. Doch selbst, wenn Sie hier bereits über dynamische Karten des Netzwerks verfügen, was dann?

Eine manuelle Umkonfiguration von Geräten und Pfaden im Netzwerk wird sicherlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als der Angreifer für seine Attacke benötigt, also muss auch der nächste Schritt automatisiert erfolgen. Denn die Automatisierung unterstützt Sie dabei in Sekundenschnelle die richtige Entscheidung zu treffen, den Datenverkehr zu verlagern, Ports zu deaktivieren, Richtlinien zu aktualisieren oder anderweitig Ihre Netzwerksicherheit und den Schutz des Betriebes zu verbessern. Danach starten Sie alle notwendigen Änderungen sofort mit einem einzigen Klick.

Und was hat das nun mit ML zu tun? Nun, eine intelligente Lösung wie NetBrain verbessert nach jedem Ereignis die Abläufe und Detailtiefe, denn das System hat aus dem Vorfall gelernt, was auf welche Weise zu tun ist. NetBrains Reaktion, die von einem Ereignis ausgelöst wurde, führt automatisch eine Reihe von vordefinierten Diagnosen durch, um die Situation zu analysieren. Das bedeutet, im Wiederholungsfall sind nicht nur Sie und Ihr Team, sondern auch Ihr Netzwerk besser vorbereitet und können schneller reagieren.

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, wie NetBrains Netzwerkautomatisierung funktioniert und Ihnen dabei hilft, besser und schneller auf Netzwerkattacken zu reagieren, vereinbaren Sie direkt eine Online-Demo mit einem unserer Netzwerkexperten und stellen Sie direkt Ihre Fragen!

Hier geht es zur Demo >>

Autor: Sebastian Hein

Ähnlicher Inhalt

Networking Perspectives

Software Defined Networks – willkommen in steigender Komplexität

Der SDN-Markt in Deutschland wächst rasant. Das hat neulich Industrie.de verkündet. Basis dafür ist der Report „ISG Provider Lens Network – Software Defined Solutions and Services Partners Report Germany 2020“ der…

Mehr lesen
Networking Perspectives

Netzwerkmanagement in Zeiten der Krise: Automation entlastet

Kennen Sie Mike Campfield? Er ist Vice President, General Manager International and Global Security Programs bei ExtraHop. Vor kurzem hat er einen bemerkenswerten Beitrag für Computerweekly geschrieben. Darin befasst er…

Mehr lesen
Networking Perspectives

Cloud-Migration: Das Netzwerk zieht mit um

Kürzlich bin ich auf einen sehr interessanten Artikel im CloudComputing-Insider gestoßen. Darin widmet sich Marius Dunker, Vice President DACH Sales bei Flexera Software, dem Thema Cloud-Migration und erläutert, was IT-Entscheider…

Mehr lesen