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NetOps-Automatisierung – Architektur allein reicht nicht

January 7, 2021

Anfang Dezember hat Terry Slatter von NetCraftsmen einen sehr empfehlenswerten Artikel für Computerweekly geschrieben. Er erklärt darin, wie die ideale Netzwerkarchitektur für die Netzwerkautomatisierung aussieht. Wenn man heute ein Netzwerk von Grund auf neu aufsetzt, würde man vermutlich genauso vorgehen, wie Slatter dies beschrieben hat.

Strategie für Netzwerkautomatisierung

Auch unser Ansatz entspricht der Struktur, die er in seinem Artikel empfiehlt. Schließlich geht es darum, die Netzwerkautomatisierung als ein wichtiges Element einer Gesamtstrategie zu verstehen, die möglichst viele Aspekte des Managements der IT-Infrastruktur abbildet. Entsprechend muss das Ziel lauten: den gesamten IT-WorkFlow von NetOps, SecOps und Support ganzheitlich und übergreifend zu unterstützen.

Single Pane of Glass erreichen?

Was haben wir alle – wir, die IT-Experten – nicht über das Thema „Silo-Denken“ in der IT, beispielsweise in der Ausprägung der Datensilos, philosophiert und diskutiert. Und in der IT-Infrastruktur haben wir auf der technischen Seite diese Silos mittlerweile auch ganz aufgebrochen. Doch auf der Seite der Teams, die die IT am Laufen halten, sind viele Unternehmen längst noch nicht so weit. Was wir brauchen, sind mehr Zusammenarbeit und bessere Lösungen, die uns als – bitte gestatten Sie mir diesen Begriff an dieser Stelle – IT-Support-Familie einen ganzheitlichen Blick auf unsere IT-Landschaft ermöglichen. Der Ansatz Single Pane of Glass (SPoG) darf als Werkzeug, als Mittel der einheitlichen Sicht auf die IT und die Daten nicht nur propagiert werden, sondern muss Teil der IT-Wirklichkeit aller IT-Teams werden.

Orchestrierung der Netzwerkautomatisierung

Wir müssen es schaffen, die Automatisierung der verschiedenen Bereiche, sei es IT-Support, NetOps, SecOps… miteinander zu verknüpfen, optimalerweise sogar miteinander zu integrieren. Es muss möglich sein, eine Orchestrierung der Automation zu erreichen. Schließlich hilft es nur begrenzt weiter, wenn ein Teil der Systeme automatisch überwacht, bei Störungen analysiert und die Fehler dann automatisch behoben werden, wenn in einem anderen Bereich manuelle Vorgehensweisen notwendig sind. Die Vorteile der Automatisierung des einen Bereichs werden sich nicht wirklich in Produktivitätsvorteilen messen lassen, denn das händische Vorgehen macht diese alle zunichte.

Der falsche Ansatz der Hersteller dabei wäre sicherlich „Wir machen ja, aber die anderen nicht!“ So ist für NetBrain als Spezialist der Netzwerkautomatisierung wichtig, dass diese Orchestrierung sauber funktioniert. Gerade das Netzwerk, das ja in immer mehr Fällen nicht nur Arbeitsplätze im Büro, sondern auch die Produktion integriert und damit bei einer Störung potenziell den ganzen Betrieb lahmlegt, spielt hierbei eine besondere Rolle und muss entweder diese Orchestrierung unterstützen oder aber diese selbst als Option anbieten, so dass die Netzwerkautomatisierung beide Richtungen, als „Dirigent“ und als Teil des Orchesters ermöglicht.

Daher ist der beschriebene, integrative Ansatz von entscheidender Bedeutung, wenn Sie Ihre IT automatisieren wollen. Sie vermeiden damit unnötige Verzögerungen und damit Produktivitätseinbußen. Wenn wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Automatisierung des Netzwerks unterstützen können, wenn Sie wissen wollen, wie die Orchestrierung dieser Automatisierung funktioniert, dann vereinbaren Sie einen individuellen Online-Termin mit unseren Netzwerkexperten.

Hier geht es zu Ihrem individuellen Online-Termin >>

Autor: Sebastian Hein

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