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NetOps-Automatisierung – ein unverzichtbarer Ansatz für die kommenden Jahre

August 9, 2021

Im Zuge der digitalen Transformation wird die Funktionsfähigkeit der Unternehmens-IT immer wichtiger. Und hier bildet das Netzwerk zweifelsohne das Rückgrat aller digitaler Systeme. In diesem Zusammenhang bin ich kürzlich auf einen interessanten Artikel von Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear, gestoßen. Für den IP-Insider hat er darin die Bedeutung von NetOps für den modernen Netzwerkbetrieb hervorgehoben und ausgeführt, welche Rolle Automatisierung hier spielt.

Insbesondere der letzte Punkt ist auch aus meiner Sicht ausschlaggebend, wenn ein reibungsloser Netzwerkbetrieb sichergestellt werden soll. Denn Automatisierung im Netzwerk sorgt generell dafür, dass die Verantwortlichen erheblich ressourcensparender arbeiten können.

Genau das ist auch bitter nötig, da sich deren Arbeitsbelastung in den letzten Jahren um ein Vielfaches gesteigert hat. Dies ist nicht zuletzt ein Nebeneffekt der eingangs erwähnten, fortschreitenden Digitalisierung. Verfügten unterschiedliche Betriebsstandorte früher beispielsweise über autarke Netzwerkinfrastrukturen, die separat verwaltet wurden, geschieht dies heute oftmals in vereinheitlichter Form. In der Folge wächst zwangsläufig auch die Komplexität der Netzwerke. Hier einen Überblick zu behalten ist ohne entsprechende Hilfsmittel nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

An dieser Stelle setzt Netzwerkautomatisierung an: Zum einen hilft sie mittels dynamischer und stets aktueller Netzwerkkarten dafür, den Überblick über das gesamte Netzwerk, aber auch einzelner Teilsegmente, sicherzustellen. Zum anderen kann sie ihre Stärken dann voll ausspielen, wenn es an die Fehlerbehebung im Netzwerk geht. Denn kommt es im Netzbetrieb zu einer Störung, sind Lösungen zur Netzwerkautomatisierung in der Lage, gezielt die Fehlerquelle automatisch zu lokalisieren, noch bevor ein Mitarbeiter tätig werden muss. Darüber hinaus kann eine Störung mit Hilfe sogenannter Runbooks ebenfalls automatisiert behoben werden, ohne dass ein manueller Eingriff vonnöten wäre. Voraussetzung dafür ist, dass die gleiche bzw. eine ähnlich gelagerte Störung schon einmal aufgetreten ist und die Netzwerk-Teams den Fehlerbehebungsprozess auf Basis von Skripten in einer Bibliothek hinterlegt haben.

Um die entsprechenden Schritte für die Zukunft festzuhalten, ist es – anders als Dirk Suma argumentiert, da widerspreche ich ihm – jedoch nicht nötig, dass die Netzwerkadministratoren über Programmierkenntnisse verfügen. Da nicht wenigen Experten, die in diesem Bereich tätig sind, das ansonsten nötig gewesene Know-how in Sachen Programmierung fehlt, haben wir bei NetBrain uns dazu entschlossen, diesem Umstand Rechnung zu tragen. Auf Basis unserer sogenannten No-Code-Automatisierung lassen sich die einzelnen Stufen des Fehlerbehebungsprozesses auch ohne Kenntnisse in Python, C oder C++ im System hinterlegen.

Wie können Sie Ihre gängigen Schritte zur Fehlerbehebung in ausführbaren Runbooks (ohne Codierung!) speichern? Vereinbaren Sie einen individuellen Online-Termin mit einem unserer Netzwerkingenieuren und besprechen Sie direkt Ihr Use-Cases unter vier Augen. >>

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