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Kritische Anwendungen und das Homeoffice – läuft‘s?

July 20, 2020

„Alle, die können, ab ins Homeoffice!“ Das war in den vergangenen Wochen in vielen Unternehmen die Devise. Und die oft positiven Erfahrungen der vergangenen Monate tragen dazu bei, dass etliche Unternehmen ihren Mitarbeitern jetzt mehr Zeit fürs Arbeiten von zu Hause aus zugestehen.

Nun ist in der Öffentlichkeit zuerst viel über das Thema „Bandbreite“ und deutlich später auch über Sicherheit gesprochen worden. Damit sind tatsächlich zwei wichtige Aspekte abgedeckt worden – aber eben nur zwei. Dass das längst nicht alles sein kann, erläutert Karsten Flott sehr anschaulich in der Funkschau. Denn selbst wenn Bandbreite zur Verfügung steht und die IT-Sicherheit gewährleistet ist: Wie sieht es mit der Produktivität bei der Nutzung von Anwendungen über die Netzwerke aus und der damit verbundenen Nutzererfahrung?

Schließlich wollen die Anwender ja auch zu Hause, dass zentrale Anwendungen im Homeoffice genauso performant zur Verfügung stehen wie im Büro. Damit dies auch klappt, muss nicht nur Bandbreite verfügbar sein, sondern auch die Netzwerke müssen einwandfrei funktionieren!

Dementsprechend gilt es für die Unternehmen zu verstehen, welche Anwendungen und Dienste betroffen sind, wenn eine Anomalie oder eine Störung innerhalb der Netzwerke auftritt. Daher müssen die NetOps wissen, wie ihr Netzwerk im Normalbetrieb – also „gesund“ – aussieht und sich verhält. Außerdem sollten sie wissen, welche der Anwendungen ihres Unternehmens entscheidend für den Geschäftsbetrieb sind und natürlich welche Abhängigkeiten zwischen den kritischen Pfaden bestehen, um kostspielige und ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. Kennen die IT-Teams diese Anwendungen und deren Kommunikationspfade im Netzwerk, kann das maßgeblich dazu beitragen, die Zeitspanne zwischen Beginn einer Störung des Netzwerks und ihrer Beseitigung drastisch zu reduzieren.

Um genau dies zu ermöglichen, ergänzt das Application Assurance Module (AAM) unsere Netzwerkautomatisierung. So lassen sich beispielsweise die Anwendungspfade periodisch überwachen oder verifizieren. Die Verifizierungsergebnisse können dann auf einer Karte dargestellt werden, um die Unterschiede zwischen dem aktuellen, von der Anwendung genutzten Pfad, und dem idealen Kommunikationsweg zu identifizieren.

Wie das AAM im Zusammenspiel mit NetBrains Netzwerkautomatisierung auch Ihr Unternehmen unterstützt, erfahren Sie in unserem Webinar-Recording oder im “Application Assurance Module” Solution Brief.

Hier geht es zum Webinar-Recording oder zum Solution Brief >>

Autor: Marco Speckert

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