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Hybrid Cloud als Herausforderung
für IT-Teams

May 5, 2021

Zunehmende Cloud-Nutzung steigert die Komplexität der Unternehmens-IT

Die IT-Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Der Netzwerkbetrieb ist direkt davon betroffen. Neben der Blockchain-Technologie, Erweiterung von SD-WAN-Märkten, Einführung von 5G und Einsatz von IoE statt IoT, führen mehr und mehr Unternehmen Cloud-Lösungen ein.

Hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und geringere Kosten sind nur einige der Vorteile, die Cloud-Lösungen mit sich bringen. IT-Teams können aber erst dann davon profitieren, wenn all die damit einhergehenden Herausforderungen gemeistert sind.

Hybrid Cloud führt zu komplexeren Infrastrukturen

Eines der verbreitetsten Anwendungsszenarien der Cloud bildet die sogenannte Hybrid Cloud.

Was ist eine Hybrid Cloud?

Der Begriff der Hybrid Cloud beschreibt eine gemischte Rechen-, Speicher- und Serviceumgebung, die aus einer lokalen Infrastruktur, privaten Cloud-Diensten und einer öffentlichen Cloud – wie Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure – mit einer Orchestrierung zwischen den verschiedenen Plattformen besteht.

 

Einer Studie des auf Lösungen für Rechenzentren spezialisierten Anbieters Nutanix zufolge, bewerten 96 Prozent der befragten IT-Entscheider diese Nutzungsform der Cloud als ideal für ihre Bedürfnisse. Hybrid-Cloud-Umgebungen vereinen die Vorteile der einzelnen Cloud-Modelle, steigern im gleichen Atemzug jedoch auch die Komplexität der IT-Infrastruktur einer Organisation, die vonseiten der IT-Verantwortlichen verwaltet werden muss.

Herausforderung für IT-Teams

1. Management von Cloud-Silos

Eine der Herausforderungen für die IT-Teams besteht im Management von Cloud-Silos, die im Zuge des Aufbaus von Hybrid-Cloud-Architekturen mittel- und langfristig entstehen. Dies macht den Einsatz übergreifender Tools nötig, um das Management aller Ebenen umfassend zu gewährleisten. Die durch die immer weiter verbreitete Nutzung von hybriden Cloud-Infrastrukturen zunehmende Komplexität und Unübersichtlichkeit der IT-Landschaften vieler Unternehmen führt dazu, dass deren IT-Teams sich personell verstärken müssen. Zudem sind sie damit konfrontiert, dass die komplexeren Strukturen häufig ein manuelles Eingreifen erforderlich machen, um den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

2. Data Governance

Ein weiterer kritischer Aspekt bei hybriden IT-Infrastrukturen ist die Data Governance. Spätestens mit dem Inkrafttreten der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 genießt das Thema Datenschutz einen immer höheren Stellenwert für Unternehmen – nicht zuletzt, da seither hohe Strafen bei Verstößen drohen. Die Datenschutzrichtlinie schreibt unter anderem vor, dass Daten von EU-Bürgern – vereinfacht gesagt – nicht ohne Weiteres außerhalb der Europäischen Union gespeichert oder verarbeitet werden dürfen. In Sachen Cloud-gestützter Infrastrukturen hat das zur Folge, dass bei der Nutzung von Cloud-Ressourcen außerhalb der EU sichergestellt werden muss, dass hier keine personenbezogenen Daten von EU-Bürgern verarbeitet werden. Eine nicht unerhebliche Herausforderung, wenn eine Vielzahl von Cloud-Strukturen existiert.

3. Cybersecurity

Auch das Thema Cybersecurity bereitet so manchem IT-Verantwortlichen Kopfzerbrechen, angesichts der immer komplexer werdenden Infrastrukturen. Laut dem Cloud Data Security Report 2021 von Netwrix hatten 54 Prozent aller Organisationen, die Kundendaten mittels der Cloud verarbeiteten, in den vergangenen zwölf Monaten Sicherheitsvorfälle zu beklagen. Vor allem, da in einem solchen Fall hohe Strafzahlungen und ein damit einhergehender Reputationsverlust drohen, stellt dies ein nicht unerhebliches Risiko für Unternehmen dar.

Netzwerkbetrieb und die Cloud

Daneben ist für den Erfolg einer Hybrid-Cloud-Strategie jedoch ein Aspekt entscheidend, dem oftmals nicht die nötige Beachtung zuteilwird: die Rede ist von der reibungslosen Funktion des Netzwerkbetriebs. Mit der Nutzung verschiedener Cloud-Ressourcen steigt auch die Anzahl der zu verwaltenden Netzwerkverbindungen erheblich. Die Skalierung des Netzwerks sowie der Einsatz von Virtualisierung mittels Software Defined Networking (SDN) werden somit unumgänglich und erfordern ein ausgeklügeltes Management. Doch wie lässt sich der reibungslose Netzwerbetrieb sicherstellen, wenn der Perimeter des eigenen Netzwerks auch auf externe Ressourcen ausgedehnt wird?

Nur darauf zu vertrauen, dass das Netzwerk ohne weiteres Zutun funktioniert, kann hier zweifellos kein geeigneter Ansatz sein. Denn die Netzwerk-Teams müssen Vorkehrungen für etwaige Störungen treffen, deren Auftreten nur eine Frage der Zeit ist – insbesondere, wenn sich die Netzwerkverbindungen des Unternehmens vergrößern und sich auch auf Cloud-Ressourcen erstrecken. Bestenfalls können die Verantwortlichen hier auf eine Lösung wie NetBrain zurückgreifen, die mit Hilfe von Netzwerkautomatisierung sicherstellt, dass auftretende Fehler oder Störungen automatisiert erkannt, identifiziert und unter Umständen direkt behoben werden können.

Eine solche Automatisierung im Netzwerkmanagement ist der Schlüssel, um im Falle von Störungen bereits in einem frühen Stadium reagieren zu können. Denn ist die Störung und ihre zugrundeliegende Ursache bekannt, ist die Netzwerkautomatisierung sodann mittels hinterlegter Skripte eigenständig in der Lage, den Fehler zu beheben. Dadurch kann die potenziell drohende Ausfallzeit erheblich verkürzt werden und die Netzwerk-Teams werden bedeutend entlastet.

Die Lösung dient ferner dazu, Visibilität und Transparenz in hybriden Netzwerken zu gewährleisten. Hierdurch haben die NetOps stets einen Überblick über den derzeitigen Zustand des Netzwerks und können frühzeitig etwaigen Problemen entgegenwirken.

Mit unserer neuen Version von NetBrain (v10.0) tragen wir den sich zunehmend in Richtung Hybrid Cloud wandelnden Netzwerkarchitekturen Rechnung und ermöglichen es den NetOps, ihre immer komplexer werdenden Netzwerkinfrastrukturen zu verwalten und zu automatisieren. Die umfangreiche Unterstützung für Amazon Web Services (AWS) und Public-Cloud-Umgebungen auf Basis von Microsoft Azure, sorgt dafür, dass die beiden gängigsten Enterprise-Cloud-Plattformen in NetBrain auf denselben dynamischen Karten wie der Rest des Netzwerks erfasst, visualisiert und dynamisch verwaltet werden können.

Automatisierung sorgt für Kostenersparnis

Das Netzwerk bildet das Rückgrat der IT-Infrastruktur jedes Unternehmens. Kommt es hier zu Störungen oder gar einem Ausfall, wirkt sich dies schnell auf die Produktivität der betroffenen Mitarbeiter sowie auf die Geschäftsprozesse aus. Hierdurch entstehen Kosten für das Unternehmen, die nicht allein auf die beeinträchtigte Produktivität zurückzuführen sind, sondern in Ermangelung einer entsprechenden Lösung auch für die Behebung der Störung anfallen. Genau hier setzt NetBrain an: Unsere Lösung sorgt dafür, dass Beeinträchtigungen im Netzwerkbetrieb frühzeitig erkannt und direkt automatisiert behoben werden können, noch bevor sich diese zu einer umfassenden Störung des Netzwerks entwickeln. Die NetOps der Organisationen werden in der Folge erheblich entlastet und die Produktivität der Mitarbeiter bleibt gewahrt – ein Mehrwert für alle Beteiligten.

 

Sie haben Fragen, wie NetBrain Sie dabei unterstützen kann, Netzwerk-Uptime zu optimieren, Transparenz über hybriden Netzwerkinfrastrukturen hinweg zu erlangen und bessere Zusammenarbeit zwischen mehreren IT-Teams zu sichern? Dann vereinbaren Sie jetzt direkt einen unverbindlichen Online-Termin.

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