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Das wissende Unternehmen – und dann?

July 16, 2020

Haben Sie vergangene Woche auch den Beitrag von Dr. Veikko Krypczyk zum Thema „Wissensmanagement“ im CloudComputing-Insider gelesen? Ein aus meiner Sicht sehr lesenswerter Artikel, passend formuliert und sehr informativ.

Unternehmen, die den Ansatz von Dr. Krypczyk kennen und vielleicht sogar schon implementiert haben, sind sicherlich Vorreiter in puncto Wissensmanagement. Das strukturierte Zusammentragen des Knowhows im Unternehmen, das Analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, dürfte im Alltag der Unternehmen wichtige Vorteile gegenüber den Wettbewerbern bringen, die diesen Schritt noch nicht gemacht haben.

Wissensmanagement spielt auch im Bereich der Netzwerkautomatisierung aus unserer Sicht eine wichtige Rolle. Für den optimalen Nutzen dieser Automatisierung gelten dabei in einem ersten Schritt die gleichen Prinzipien wie oben beschrieben. Konkret bedeutet das, das Wissen rund um das Netzwerk, seine Elemente, den Status, die Komponenten, die Topografie, bekannte Probleme und Störungen zu sammeln, zu analysieren und den NetOps zur Verfügung zu stellen. Diese wiederum ergänzen die Sammlung durch eigene Erfahrung, beispielsweise in der Beseitigung von Störungen.

In einem anschließenden Schritt geht es jedoch vielmehr darum, dieses zusammengetragene Wissen dann auf die nächste Stufe zu heben, ebenjenes Wissen anzuwenden – und zwar (teil-) automatisiert. Das bedeutet, dass dieses Wissen eben nicht nur dabei helfen kann, fundierte Entscheidungen auf oberster Führungsebene zu treffen, sondern auch im täglichen technischen Betrieb dabei hilft, Entscheidungen schneller und präziser treffen zu können sowie Probleme und Störungen schneller zu beseitigen.

Proactive AutomationDementsprechend sammeln wir in unserer Lösung nicht nur die oben erwähnten Daten, sondern ergänzen diese mit den Erfahrungen und Vorgehensweisen, die man erfolgreich (oder ggf. auch erfolglos) bei der Behebung eines Netzwerkproblems sammeln konnte bzw. genutzt oder verworfen hat. Das bedeutet, dass bei einer späteren Beeinträchtigung des Netzwerkbetriebs Problemlösungen direkt und wesentlich zielgerichteter angestoßen werden können – je nach Störung auch automatisiert.

Das vorhandene Wissen ist sozusagen teilautomatisiert worden. Auf diese Weise lassen sich gleich mehrere positive Effekte erzielen:

  • Das Netzwerk ist schneller wieder verfügbar und die Mitarbeiter früher wieder produktiv
  • Die Auslastung der NetOps für die Wiederherstellung des Betriebs wird reduziert
  • Die Mitarbeiter sind besser motiviert. (Denn wir alle wissen ja, wie frustrierend es sein kann, Dinge erledigen zu wollen, aber das Netzwerk streikt.)

Das alles trägt dazu bei, die Zeiten und Kosten der Netzwerkausfälle zu minimieren.

Wir helfen Ihnen gern dabei, auch Ihr Netzwerk wissensbasiert zu automatisieren und Ihre NetOps-Prozesse zu optimieren.

Hier erfahren Sie, wie die Netzwerkautomatisierung funktioniert >>

Autor: Sebastian Hein

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