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Das Betriebsmodell zur Reduzierung von Netzwerkausfallzeiten pro Jahr

NB Autor by Nigel Hickey Jan 14, 2026

Die Daten sind nicht das Problem. Das Problem ist, was man damit macht.

Jahrelang fehlte Netzwerkteams der Einblick in Ausfallzeiten, selbst mit…

Mehr Telemetrie.

Mehr Dashboards.

Weitere Benachrichtigungen.

...

Und dennoch, mittlere Zeit bis zur Lösung (MTTR) hat sich nicht wesentlich verbessert. Es dauert immer noch Stunden, und dieselben Probleme treten immer wieder auf – oft verursacht durch Konfigurationsabweichungen, fragmentierte Tools und menschliche Fehlersuche.

Die eigentliche Lücke liegt nicht in den Daten. Sie besteht darin, implizites Wissen und manuelle Prozesse in wiederverwendbare Erkenntnisse und wiederholbare Automatisierung umzuwandeln.

Netzwerküberwachungstools warnen Sie, wenn etwas nicht stimmt:

  • Eine Verbindung ist überlastet.
  • Eine Route wurde geändert
  • Ein Gerät schlägt.
  • Eine Service-Level-Vereinbarung (SLA) wurde verletzt.

Sie geben jedoch nur Auskunft darüber, wo und warum ein Problem auftritt – und wie man ähnliche Vorkommnisse im Netzwerk findet. Leider ist dies mit den heutigen manuellen Netzwerkbetriebsprozessen nicht möglich. Kontextinformationen müssen ermittelt, Pfade nachverfolgt, Konfigurationen verglichen und herausgefunden werden, ob und von wem das Problem bereits gelöst wurde – bedingt durch den Mangel an qualifiziertem Personal. Diese Situation führt zu längeren Ausfällen, wiederkehrenden Störungen und langsamen Lösungszyklen.

Hier kommt die Automatisierung ins Spiel. Ziel ist es, die Lücke im Betriebsmanagement angesichts zunehmender Netzwerkkomplexität zu schließen. Die Anwendungsbereiche umfassen physische Infrastruktur, Hybrid-/Multi-Cloud-Umgebungen, SD-WAN und dynamische Workloads wie Kubernetes – oft mit zusätzlich bestehenden, immer komplexeren Anwendungsabhängigkeiten. Ohne Automatisierung bleiben Ausfallzeiten bestehen. Doch die Automatisierung allein hat sich als schwierig zu implementieren und anzuwenden erwiesen. Automatisierte Skripte und selbst No-Code-Automatisierung erfordern einen gewissen Lernaufwand, der die Akzeptanz hemmt.

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