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Automatisierung – auch NetOps braucht Unterstützung

December 17, 2020

Line-of.biz-Chefredakteur Rainer Huttenloher hat neulich einen sehr interessanten Artikel über nahtlose Automatisierung geschrieben. Er befasst sich dabei sehr ausführlich mit den Vorteilen, die diese Automatisierung für die unterschiedlichen Ebenen und Aspekte von IT-Infrastrukturen liefert. Ein zentraler Aspekt ist dabei eine nach wie vor beliebte Methode, sich wiederholende Aufgaben maschinell abzuarbeiten zu lassen: das Skripting.

Klar ist, je mehr Aufgaben manuell abzuarbeiten sind, desto fehleranfälliger wird das gesamte System. In Bezug auf das Netzwerk bedeutet das unter Umständen, dass Störungen im Betrieb deutlich länger als notwendig die Produktivität der Mitarbeiter einschränken. Sind es immer wieder auftretende Probleme, die sich stets auf die gleiche Weise beheben lassen, ist das geradezu ein Muss eine automatisiert arbeitende Lösung zu verwenden.

4 Phasen der Automatisierung e1608213147454

Die Vorgehensweise ist dabei verhältnismäßig einfach: Tritt der Fehler das erste Mal auf, erfolgt die Fehlermeldung (heutzutage bereits in fast allen Unternehmen) automatisch über das Netzwerkmonitoring.

Wohl dem, der bereits zusätzlich über automatisch aktualisierte Karten seines Netzwerks verfügt. Die Fehlerortung erfolgt in diesem Fall nahezu zeitgleich mit der Störungsmeldung. Unternehmen, die dies (noch) nicht implementiert haben, fangen erstmal an zu suchen.

Das Analysieren der Fehlerursache ist möglicherweise beim ersten Mal eine Herausforderung. Doch bereits ab dem zweiten Mal, kann die Netzwerkautomatisierung, da sie ja sowohl die Störung an sich als auch den Ort erkennt, überprüfen, ob es eben jener Fehler ist, der bereits in der Vergangenheit aufgetreten ist.

Und damit ergibt sich auch direkt der nächste Schritt: Denn nach der erstmalig erfolgten Fehleranalyse des Netzwerkproblems, wurden die Korrekturmaßnahmen nicht nur zur Lösung des aktuellen Problems herangezogen, sondern diese Maßnahmen wurden auch dokumentiert. Letzteres geschieht nicht nur in Form eines Protokolls, das die NetOps einsehen können, um beim nächsten Mal erneut händisch den Fehler zu beheben, sondern in Form eines dynamischen, anwendbaren Runbooks. Damit kann dann auch die Fehlerbeseitigung ab dem zweiten Auftreten vollkommen automatisch ablaufen.

Nun denken Sie: Ach ja, man muss halt dann entsprechend skripten – siehe oben. Aber nein, unser Ansatz geht deutlich weiter. Zwar ist Skripting sicherlich eine sehr sinnvolle und hilfreiche Methode, Vorgänge in der IT automatisch ablaufen zu lassen. Das sehe ich auch so. Aber wäre es nicht weitaus sinnvoller, wenn die IT-Teams, in unserem Fall die NetOps, gar nicht mehr skripten müssten? Bevor Sie fragen: Ja, das geht! Wir haben unsere Lösung NetBrain so aufgesetzt, dass sich das Netzwerk ohne Skripting automatisieren lässt. Wir nennen es „no Code Automation“. Sie wollen wissen, wie all das funktioniert und wie Ihnen das weiterhelfen kann? Dann schauen Sie sich dieses kurze Video an und geben Sie uns Bescheid, wenn Sie danach eine individuelle Demo vereinbaren wollen, um Ihre eigenen Use-Cases zu besprechen.

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Autor: Sebastian Hein

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